Trotz einer langanhaltenden Durststrecke gegen Chelsea, die seit 2017 auf den ersten Sieg gegen die West-Londoner wartet, könnte Crystal Palace an diesem Wochenende eine Wende einleiten – doch die Herausforderungen sind groß.


Fakten & DatenDetails
DatumSonntag, Spielwoche 23
TeamsCrystal Palace – Chelsea
StadionSelhurst Park
Letzter Sieg Palace gegen ChelseaOktober 2017 (2:1)
Aktuelle Liga-Form Palace0 Siege aus den letzten 7 Heimspielen (4 ohne Tor)
Aktuelle Liga-Form Chelsea1 Unentschieden, 2 Niederlagen, 2 Siege in den letzten 5 Spielen
Letztes Saison-Highlight Palace3:1 Sieg gegen AZ Alkmaar (Conference League, 6.11.)
Letztes Heimspiel Sieg2:0 gegen Brentford Anfang November
TrainerOliver Glasner (Palace), Liam Rosenior (Chelsea)
Wichtige AbgängeMarc Guehi zu Manchester City, Jean-Philippe Mateta möchte wechseln
VerletzungenCheick Doucoure, Eddie Nketiah, Daichi Kamada, Rio Cardines (Palace); Levi Colwill, Tosin Adarabioyo, Filip Jorgensen, Dario Essugo (Chelsea)

Spannungsaufbau: Der fragile Optimismus vor dem Klassiker

Wenn du an das Spiel am Sonntag denkst, dann spürst du die Eskalation im Kampf um die Plätze für die Champions League. Chelsea, nach einem durchwachsenen Saisonstart, hat mit drei Siegen in den letzten vier Spielen wieder Selbstvertrauen gesammelt. Doch Crystal Palace, seit November ungeliebt bei den eigenen Fans, steht am Scheideweg: Wollen sie endlich die Sieglos-Serie bei Chelsea beenden und wieder Boden gutmachen?

Trainer Oliver Glasner, bekannt für seinen taktischen Scharfsinn, ist trotz harscher Worte und publikumswirksamer Frustration weiterhin im Amt – eine Entscheidung, die zeigt, wie komplex die Situation bei den Eagles wirklich ist. Das 2:1 in Sunderland brachte Keime der Hoffnung, doch die Gesamtkonstellation ist trist: Ein Zehn-Spiele-Sieglos.

Hintergründe: Warum trotz Krisen der Abstiegskampf noch kein Thema ist

Die Personalprobleme bei Palace sind vielschichtig. Mit dem Verkauf von Abwehrchef Guehi an Manchester City und dem Wunsch von Top-Torjäger Mateta, den Klub im Januar zu verlassen, wächst die Unruhe im 13. Platz der Liga. Dabei sind ein paar positive Nachrichten für die Londoner: Daniel Munoz ist nach Verletzung zurück, und auch Nathaniel Clyne könnte auflaufen.

Doch die Leere im Sturm bleibt: Jahrelang haben die Eagles auf ihren Top-Torjäger gewartet, während Verletzungen und Abgänge das Team aus dem Gleichgewicht brachten. Die fehlende Durchschlagskraft bei Heimspielen – zuletzt 7 Spiele ohne Dreier im Ligabetrieb – macht die Aufgabe für Glasner enorm.

Blick auf die Historie: Wie groß ist die Angst vorm Fluch?

Seit 2017 hat Liverpool kein Spiel mehr gegen Chelsea im eigenen Stadion verloren – und Palace hat kein Heimspiel gegen die West-Londoner gewonnen seit 2017. Die Erinnerung an das letzte Erfolgserlebnis ist verblasst, doch Glasner schaffte immerhin, in drei Duellen ungeschlagen zu bleiben, allesamt Remis. Das ist das positive Signal, auf das die Fans hoffen.

In einer Liga, in der jedes Spiel zählt, ist das Unentschieden oft die beste Option – speziell wenn die eigenen Mittel begrenzt sind und der Gegner stärkere Einzelspieler hat.


Chelsea im Aufschwung? Ein Blick auf die aktuelle Lage

Unter Liam Rosenior hat Chelsea eine Balance zwischen Erfolg und Frustration gefunden, gerade nach dem 1:0 im Champions-League-Spiel gegen Pafos. Die Blues stehen als unbeständiges Team da, das momentan durch eine Serie von Wackelauftritten gekennzeichnet ist. Die letzten Partien haben gezeigt, dass Qualität im Kader vorhanden ist, doch die Konstanz fehlt.

Mit drei Siegen in den letzten vier Begegnungen keimt Hoffnung auf, doch der Blick auf die Tabelle zeigt: Oben im Rennen um die Top-4 bleiben sie auf Abstand. Ein Sieg bei Palace wäre ein bedeutender Schritt, um die Ambitionen auf die Champions-League-Qualifikation zu untermauern.

Das Personal: Wer kann die Wende bringen?

Bei Palace kehren mit Daniel Munoz und Nathaniel Clyne zwei Defensivkräfte ins Team zurück, was die Stabilität in der Abwehr verbessern könnte. Der Franzose Jean-Philippe Mateta ist trotz aller Wechselwünsche treffsicher, was bei einer hitzigen Partie entscheidend sein könnte.

Auf der Gegenseite steht mit Joao Pedro der wichtigste Torjäger der Blues. Seine drei Torentscheidungen unterstreichen seine Bedeutung, auch wenn die offensive Durchschlagskraft noch verbessert werden muss. Bei Chelsea kehren Rekonvaleszenten wie Reece James und Cole Palmer auf den Plan, was für frischen Wind sorgen soll. Die Abwesenheit von Romeo Lavia wird durch die lange Verletzungspause erklärt, doch der verletzungsbedingte Ausfall von Dario Essugo wiegt schwer.

Taktische Analyse: Das Spiel der Gegensätze

Glaubst du, Glasner greift wieder auf seine bewährte 4-2-3-1-Formation zurück, um die Defensive zu stabilisieren? Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass eine kompakte Abwehr mit schnellen Umschaltzügen die beste Chance ist, Chelsea (mit einer eher schwachen Offensivbilanz) in Bedrängnis zu bringen.

Chelsea wird wahrscheinlich auf eine flexible 4-3-3-Formation setzen, um offensive Präsenz und Stabilität zu kombinieren. Besonders Reece James und Joao Pedro könnten die entscheidenden Instanzen bilden, um das Spiel in die gewünschte Richtung zu lenken.

Prognose: Das Unentschieden – eine realistische Erwartung?

Bei einer Analyse der letzten Begegnungen deutet vieles auf eine ausgeglichene Partie hin. Glasners Fähigkeit, das Team defensiv stabil zu halten, gepaart mit den offensiven Qualitäten des Blue-Teams, lässt ein torreiches Remis als wahrscheinlich erscheinen.

Die Fans dürfen sich auf eine intensive, taktisch geprägte Partie einstellen, bei der die Atmosphäre brennend heiß sein wird. Mit einem 1:1-Resultat würde man niemanden enttäuschen, zumal bei Palace die Hürde, Chelsea zu schlagen, bisher zu hoch war.


Zusammenfassung: Was du vom Spiel erwarten kannst

Das Spiel verspricht Spannung und Taktik pur. Palace braucht dringend einen ersten Heimsieg gegen Chelsea seit über fünf Jahren, während die Blues mit einem Erfolgserlebnis ihre aufsteigende Form bestätigen möchten. Glasner droht trotz allem, sich in seiner Rolle zu festigen, während Rosenior mit dem Druck kämpft, endlich den Befreiungsschlag zu landen.

Wenn du dich auf einen intensiven, strategisch durchdachten Fight einlässt, wirst du mit einer Partie voller Nervenkitzel belohnt. Denkbar ist ein Unentschieden – vielleicht sogar, weil beide Teams auf ihre defensive Stabilität setzen.

Denn am Ende zählt mehr als nur die Tabelle – es geht um Stolz, den Kampfgeist und die Chance, den Geist des eigenen Klubs wieder zum Leben zu erwecken.


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