| Datum | Teams | Wettbewerb | Ort | Resultat | Besondere Fakten |
|---|---|---|---|---|---|
| Montag, Serie A 2025, 17. Spieltag | Roma – Genoa | Serie A | Stadio Olimpico, Rom | Prognose: 1:0 für Roma | Letzte Begegnung im Jahr 2025, De Rossi gegen Ex-Verein |
Spannende Rückkehr: De Rossi trifft auf seine Vergangenheit
Inmitten der festlichen Atmosphäre des Weihnachtsgeschäfts bereitet sich die Serie A auf ein Highlight der Saison vor. Am Montagabend versammeln sich Roma und Genoa im Stadio Olimpico – ein Spiel, das nicht nur auf dem Spielfeld Spannung verspricht, sondern auch emotional aufgeladen ist, weil Daniele De Rossi, Legende von Roma, nun für Genoa aufläuft. Für dich als Fußballfan ist dieses Match mehr als nur ein Dreier — es geht um Ehre, Geschichte und den einen exceptionellen Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen.
Mit einem knappen Blick auf die Tabelle steht Roma vor einer schwierigen Phase. Trotz einer starken Defensive, die mit nur 10 Gegentoren in 16 Spielen die beste Serie Italiens vorweisen kann, haben jüngste Niederlagen gegen Napoli, Cagliari und Juventus die Stimmung im Lager der Giallorossi getrübt. Der Abstand zu den Top-Teams ist zwar gering, aber der Druck wächst, die Serie positiver Resultate fortzusetzen. Dabei haben sie eine beeindruckende Bilanz in 2025: mehr Punkte gesammelt als jeder andere Club der Liga, was sie zu moralischen Favoriten im Spiel gegen Genoa macht.
Auf der anderen Seite steht Genoa, das vor der Saison noch im Tabellenkeller thronte. Unter der Führung von Daniele De Rossi, der im Sommer die Verantwortung für die Rossoblu übernahm, hat sich das Bild teilweise gewandelt. Zwei Siege und zwei Unentschieden unter seiner Leitung haben die Erwartungen steigen lassen. Doch die jüngsten Niederlagen gegen Inter und Atalanta deuten darauf hin, dass die Mannschaft noch immer Lernkurven durchläuft. Besonders ärgerlich war die frühe Rote Karte von Nicola Leali im Spiel gegen Atalanta, die den Spielverlauf stark beeinflusste.
De Rossi kennt seine ehemalige Heimat nur zu gut. Mit 616 Einsätzen ist er der zweitbeste Spieler in der Geschichte des Clubs, nur übertroffen von Totti. Sein Weg zurück nach Rom ist geprägt von der Herausforderung, das Team als Coach stabil zu führen, während er gleichzeitig den persönlichen Wunsch hegt, an seinem alten Wirkungsort zu glänzen — und vielleicht, nur vielleicht, für eine Überraschung zu sorgen.
Historische Fakten und aktuelle Form
Gegenüber anderen Serie A Rivalen hat Genoa in Rom eine lange Durststrecke hinter sich. Seit 1990 konnten sie nur neun Spiele gewinnen, was die Chancen für eine Überraschung erhöht. Roma hingegen hat gegen Genoa eine beeindruckende Statistik: nur ein verlorenes Spiel in den letzten 20 Begegnungen, mit 14 Siegen — ein klares Indiz für die Dominanz der Giallorossi.
In der aktuellen Saison spiegelt die Formkurve der beiden Teams die Erwartungen wider. Roma befindet sich im Kreislauf zwischen Hoch und Tief, immer wieder gepackt von defensiver Stärke, aber auch anfällig für offensive Probleme: Ein Beispiel ist die Verletzung von Lorenzo Pellegrini, der die Mannschaft vorerst fehlen wird. Genoa arbeitet daran, Stabilität zu finden, was durch die solide Leistung in den letzten Spielen untermauert wird: Zwei Siege und zwei Unentschieden in den letzten vier Ligaspielen signalisieren, dass sie auch auswärts gefährlich sein können.
Als Coach wird Gasperini versuchen, seine Mannschaft auf das Spiel einzustimmen. Seine Vergangenheit bei Genoa und die aktuelle Rolle bei Roma lassen ihn in einer besonderen Position. Die strategische Herausforderung besteht darin, die Offensive um Dybala und Ferguson zu stabilisieren, während die Abwehr die brechenden Lücken gegen die kontertaktierende Genoa-Mannschaft schließt.
Team-Nachrichten: Brennpunkte und Taktische Überlegungen
Für Roma steht eine entscheidende Veränderung an: Lorenzo Pellegrini fällt mit einer Hamstring-Verletzung aus, was Coach Gasperini dazu zwingt, die Aufstellung anzupassen. Auch Neil El Aynaoui und Evan Ndicka sind aktuell bei der Africa Cup of Nations, was die Kaderplanung zusätzlich erschwert. Die gute Nachricht ist die Rückkehr von Artem Dovbyk, der nach einer Muskulaturverletzung ins Team zurückkehrt und für Offensive Impulse sorgen kann.
Genoa muss dagegen auf Benjamin Siegrist im Tor verzichten, da der Keeper gesperrt ist. Stattdessen wird Daniele Sommariva, dritter Torwart, die Chance bekommen, sich zu beweisen. Zudem schwächt die Verletzungsliste der Norditaliener die Mannschaft erheblich: Messias, Thorsby, Cuenca, Gronbaek und Cornet können nicht spielen. Jean Onana ist zudem bei Kamerun im Einsatz, was die personelle Lage verschärft.
Dennoch ist die gute Nachricht, dass Leo Ostigard nach einer Verletzung im Wadenbereich einsatzfähig ist. Seine Stabilität in der Abwehr wird für Genoa ein wichtiger Faktor sein, um trotz der personellen Engpässe eine solide Leistung abzurufen.
Mögliche Aufstellungen
Roma: Svilar; Celik, Mancini, Hermoso; Rensch, Kone, Cristante, Wesley; Soule, Baldanzi; Dybala
Genoa: Sommariva; Marcandalli, Ostigard, Vazquez; Norton-Cuffy, Frendrup, Malino-yi, Ellertsson, Martin; Vitinha, Colombo
Prognose: Ein knapper Sieg für Roma
Aufgrund der aktuellen Form und der Heimstärke rechnen Experten mit einem knappen 1:0-Sieg für Roma. Das Team ist bekannt dafür, gegen Genoa besonders schwer zu bezwingen — zuletzt gab es nur eine Niederlage in den letzten 20 Begegnungen. Während Genoa alles auf eine Karte setzt, um überrascht und mit einem Auswärtspunkt nach Hause zu gehen, bleibt jedoch die Dominanz der Römer bestehen.
Du kannst dir sicher sein: Dieses Spiel wird tiefgründige taktische Kämpfe und emotionale Momente bieten, bei denen es auf Details ankommt. Sei dabei, wenn Geschichte geschrieben wird — im Stadion, auf dem Platz und in den Herzen der Fans.