Como ringt nach Pokal-Drama um die Champions-League-Träume gegen ein formstarkes Genoa.

Fakten-ÜberblickDetails
BegegnungGenoa – Como
WettbewerbSerie A
AustragungsortStadio Ferraris
AnstoßSonntag
Como Form (Liga)W W W D L L
Genoa Form (Liga)W W L L W W
Aktuelle Ausgangslage Como5 Punkte hinter Platz 4 (Juventus)
Genoa TrainerDaniele De Rossi
Como TrainerCesc Fabregas
Genoa Heimform5 Siege in den letzten 7 Heimspielen
Como LeistungsträgerNico Paz (6 Tore Heim/Auswärts)
Genoa ToptorjägerLorenzo Colombo (7 Serie A Treffer)

Die Scherben von San Siro: Comos Herzschlag im Abwind

Was für ein brutaler Schlag für die Ambitionen des Aufsteigers Como. Die Lariani sahen sich in dieser Woche nicht nur in der Serie A mit der Ernüchterung konfrontiert, sondern erlebten am Dienstagabend in der Coppa Italia ein dramatisches Déjà-vu, das tiefer sitzt als die vorherige Pleite gegen Inter in der Liga. Erinnerst du dich an das 4:3-Spektakel, bei dem Como eine Zwei-Tore-Führung gegen die Nerazzurri verspielte? Das war nur ein Vorgeschmack. Im Halbfinale der Coppa Italia, beim Giganten Inter Mailand im San Siro, schien der historische Einzug ins Finale zum Greifen nah.

Die Tore von Martin Baturina und Kapitän Lucas Da Cunha ließen die Hoffnungen der Lombarden auf ein erstes Endspiel überhaupt aufkeimen. Doch dann, innerhalb der letzten halben Stunde, brach das Kartenhaus zusammen. Drei Gegentore zementierten eine 3:2-Niederlage nach Hin- und Rückspiel – ein 3:2-Aggregat-Debakel, das Como emotional kaltgestellt hat. Es ist die vierte Niederlage im fünften Duell gegen Inter seit der Rückkehr in die Eliteklasse.

Für Cesc Fabregas und sein Team bleibt keine Zeit für Trauerarbeit. Die Emotionen sind noch frisch, die Wunden klaffen, aber die Spieluhr tickt unerbittlich weiter in Richtung des eigentlichen Saisonziels: der Champions League Qualifikation. Nach zwei schmerzhaften aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Inter und Sassuolo – soviele Pleiten wie in den 16 Begegnungen davor – steht Como nun fünf Zähler hinter Juventus auf dem vierten Rang. Die Biancoblu, deren finanzielle Aufrüstung Begehrlichkeiten weckt, stecken mitten in einem Dreikampf mit der Roma um das letzte europäische Ticket. Die Gerüchteküche brodelt ohnehin, Fabregas selbst wird von europäischen Topklubs umworben. Nun müssen sie ihren Fokus komplett neu justieren.

Das Momentum spricht momentan nicht für Como, auch wenn sie mit ihrem aktuellen Auswärtspunktekonto schon jetzt den Vereinsrekord in der obersten Spielklasse übertroffen haben. Am Sonntag wartet im Stadio Ferraris in Genua ein Lackmustest, der alles andere als ein Spaziergang wird.


Die Metamorphose des Grifone: De Rossi und das neue Selbstvertrauen

Blicken wir auf die Gastgeber: Der CFC Genua 1893 präsentierte sich nach einem katastrophalen Saisonstart unter dem vorherigen Coach Patrick Vieira wie verwandelt. Unter Daniele De Rossi, der im Herbst übernahm, hat sich eine neue Mentalität im Grifone manifestiert. Die Statistik spricht Bände: Genua gewann fünf der letzten sieben Heimspiele – eine Bilanz, die fast die Summe der Siege aus den vorherigen 18 Partien in Marassi erreicht.

De Rossi hat auf seiner Heimfahrt eine beeindruckende Quote von 1,56 Punkten pro Spiel erzielt, womit er sogar knapp vor Fabregas‘ 1,51 liegt. Dieser Trainerwechsel hat die Ligastruktur des Klubs gefestigt. Mit zwei aufeinanderfolgenden 2:1-Siegen gegen Sassuolo und Pisa hat sich Genua elf Punkte von der Abstiegszone entfernt. Rechnerisch ist die Klasse gesichert, fünf Runden vor Schluss. Diese Serie könnte Genua nun auf drei aufeinanderfolgende Serie A-Siege bringen, was dem Verein zuletzt 2021 gelang.

Die Historie spricht jedoch nicht für die Rossoblu gegen Como. Seit Comos Rückkehr hat Genua noch keinen Sieg gegen sie verbuchen können. Letztes Saison holten sie aus zwei Partien nur einen Punkt. Im Hinspiel dieser Saison brauchte es einen späten Ausgleichstreffer von Caleb Ekuban, um einen Punkt zu retten – ein Indiz dafür, dass die Duelle meist intensiv geführt werden.

Formanalyse: Stabilität trifft auf Stress

Die jüngsten Ergebnisse zeigen die gegensätzlichen Gefühlslagen:

  • Genoa Serie A-Form: Sieg, Sieg, Niederlage, Niederlage, Sieg, Sieg (W W L L W W). Solide, mit dem nötigen Schwung in den letzten Wochen.
  • Como Serie A-Form: Sieg, Sieg, Sieg, Unentschieden, Niederlage, Niederlage (W W W D L L). Der jüngste Einfluss des Pokalstresses ist sichtbar.
  • Como Gesamtform: Sieg, Sieg, Unentschieden, Niederlage, Niederlage, Niederlage (W W D L L L). Der Kalender hat Como dezimiert.

Personalsituation und Taktisches Kreuzfeuer: Fabregas unter Druck

Die Verletztenliste bei Como bereitet Fabregas zusätzliche Kopfschmerzen. Mergim Vojvoda reihte sich kurz vor der unglückseligen Pokalniederlage in Mailand zu Sergi Roberto und Jayden Addai, die ebenfalls passen müssen. Ein Lichtblick ist Assane Diao: Der Flügelspieler kam gegen Inter nur für 20 Minuten zum Einsatz, sollte aber für die Startelf am Sonntag wieder fit sein.

Es ist stark anzunehmen, dass Fabregas angesichts der Belastung und der Schwere der Partie nicht länger am riskanten 3-4-2-1 festhält, das er gegen Inter wählte. Wir erwarten eine Rückkehr zur stabileren und vertrauteren Viererkette. Jesus Rodriguez steht zwar für eine Option bereit, doch die Achse im Mittelfeld und die Offensive stehen im Fokus. Martin Baturina und der heiß gehandelte Nico Paz sollen Tasos Douvikas in der Spitze unterstützen. Paz, den auch Real Madrid auf dem Radar hat, liefert ab: Sechs seiner Saisontore erzielte er auswärts, ebenso viele wie zu Hause, und er traf in seinen letzten beiden Ligaspielen. Wenn Como Energie sucht, dann muss sie über diese Kreati-ieler kommen.

Auf der Gegenseite strahlt Genua Selbstsicherheit aus. Lorenzo Colombo, Leihgabe von Milan, erlebt seine produkti-e Spielzeit mit sieben Serie A-Treffern, befeuert durch einen Siegtreffer per Elfmeter gegen Pisa in der Vorwoche. Jeff Ekhator, der ebenfalls in der Toskana traf, und der Leihspieler von Roma, Tommaso Baldanzi, bilden eine reaktionsschnelle Dreier-Offensive. Vitinha drängt zwar auf eine Rückkehr in die Startelf, doch die aktuelle Formation scheint zu funktionieren.

De Rossi darf zudem seine Schlüsselspieler im Mittelfeld wieder begrüßen. Mikael Ellertsson, Ruslan Malino-yi und Morten Frendrup kehren nach abgesessenen Ein-Spiel-Sperren zurück. Das ist ein immenser Gewinn an Struktur und Pressingresistenz im Zentrum. Lediglich Brooke Norton-Cuffy (Flexor) und Maxwel Cornet (muskulär) werden mit ziemlicher Sicherheit ausfallen.

Voraussichtliche Formationen

Genoa mögliche Startelf: Bijlow; Marcandalli, Ostigard, Vasquez; Sabelli, Frendrup, Malino-yi, Martin; Baldanzi, Ekhator; Colombo

Como mögliche Startelf: Butez; Smolcic, Ramon, Kempf, Moreno; Perrone, Da Cunha; Diao, Paz, Baturina; Douvikas


Prognose: Nervenstärke gegen Euphorie

Dieses Duell im Stadio Ferraris gleicht einer Reise in zwei verschiedene psychologische Zonen. Como kommt mit dem emotionalen Hammer der Pokal-Eliminierung im Gepäck. Diese Art von Niederlage frisst Substanz, die du brauchst, um eine Champions-League-Kampagne zu gewinnen. Die Priorität liegt nun einzig auf den verbleibenden Ligaspielen, doch die mentale Beanspruchung ist immens.

Genoa hingegen spielt befreit auf. Das Stadion wird im Zeichen der Klassenerhaltsfeier stehen, die Mannschaft von De Rossi hat nichts mehr zu verlieren und spielt ungebunden, mit dem „Handbremse-gelöst“-Fußball, den wir gerade von ihr sehen. Sie sind zu Hause physisch und taktisch stark.

Wenn Como es schafft, die Null zu halten und die individuelle Klasse von Spielern wie Paz zu zünden, haben sie die Qualität, um auswärts zu punkten. Doch die Kombination aus Comos Erschöpfung und Genoas Heimstärke, verstärkt durch zurückkehrende Mittelfeldstrategen, lässt mich an eine klare Wende Como nicht glauben. Wir erwarten ein hart umkämpftes, torreiches Spiel, bei dem die Gastgeber die Energie des Publikums nutzen könnten, um Como weiter in die Knie zu zwingen. Prognostiziert wird ein Unentschieden, das für die Lariani mehr wehtut als für den Grifone.

Unsere Ansage: Genoa 2-2 Como.

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